Dienstag, 20. März 2012

Das komplette Interview mit Ulrich Manfred Metzger


Auf vielfache Nachfrage steht nun das komplette Interview mit dem Dirigenten Ulrich Manfred Metzger im Blog. Gewürzt mit Filmmusikbeispielen spricht Herr Metzger unter Anderem über seine Aufgabe bei der Einspielung, seinen Einfluss auf die Musik von Streiflicht und die Zusammenarbeit mit dem Komponisten Markus Metzler.




Eine weitere Neuigkeit befindet sich auf der offiziellen Seite www.Streiflicht-Produktion.de
Dort ist ein Zeitstrahl eingefügt, der jeweils über den aktuellen Stand der Produktion informiert. Als nächster Schritt ist demnach die Teilsynchronisation geplant.

Es geht immer weiter voran.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Video der Filmmusikeinspielung zu Streiflicht

Nachdem wir uns über Weihnachten einige Tage frei genommen haben, steigen wir ins neue Jahr mit einem neuen Video über die Orchesteraufnahme der Filmmusik ein.

Wir durften den Dirigenten Ulrich Manfred Metzger über die Orchestereinspielung der Filmmusik befragen. Außerdem sind die ersten Filmausschnitte in unbearbeiteter Form zu sehen. 

Viel Freude

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Nicht nur ein Wochenende


Wie bereits im letzten Eintrag erwähnt, waren die vergangenen Wochen sehr aufregend, doch nun ist es vollbracht. Freitagabend kamen das Orchester, der Komponist, der Dirigent und der Tontechniker in der Evangeliumshalle in Wehrda an. Das Vorbereiten der Technik dauerte bereits den ganzen Abend, jedoch wurde der Aufbau des Tontechnikers Timo Ackermann (www.orchesteraufname.de) durch die letzte Probe des Orchesters akustisch verschönt.
Am Samstagmorgen galt höchste Konzentration. Eine Prioritätenliste wies den Weg durch die Vielzahl der Musikstücke. Hin und wieder hörte man die Worte des Komponisten Markus Metzlers, der Feinheiten am Orchester justierte. Die Zusammenarbeit zwischen Herrn Metzler, dem Dirigenten Ulrich Metzger und dem Orchester verlief reibungslos, so dass schon am Samstag viele anspruchsvolle Stücke aufgenommen werden konnten.

Der Sonntag verlief ähnlich positiv. Gleich zu Beginn wurde das Prelude eingespielt, das vielleicht schwerste Stück der Filmmusik. Am Ende des Tages war die Erschöpfung regelrecht greifbar.

Es war ein wundervolles Erlebnis die Musik hören zu können. Wir müssen uns bei der Diakonie Hebron für die Halle und die Unterstützung bedanken und natürlich bei den Musikern des Studenten-Sinfonieorchesters Marburg, die mit Unterstützung der Jungen Marbuger Philharmonie ihr Können an ihren Instrumenten bewiesen. Mit ihren Fingern, Händen und Mündern fügten die Musiker ihren Teil zum Film hinzu. Aus einem Mosaik entsteht auch durch ihre Mithilfe ein farbenprächtiges Bild. Ein Dank gebührt ebenfalls dem Komponisten Markus Metzler und dem Dirigenten Ulrich Metzger.



        Es war uns eine Ehre 



     -Streiflicht wünscht ein frohes Weihnachtsfest-

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Filmmusik !!!

Und weiter geht die arbeitsintensive Vorweihnachtszeit. 

In den letzten Monaten hat sich viel getan. Der Film nähert sich dem Endschnitt und somit stand auch ein mehrtägiger Aufenthalt beim Editor Christian Reinhardt in Berlin an. Mit dem neuen Schnitt ging es schnell nach Mainz, wo sich der Komponist Markus Metzler die letzten Monate die Finger an der Filmmusik wund geschrieben hat. Das Zeitfenster für die Musik wurde so klein, dass alle verfügbaren Kräfte eingesetzt wurden, um die Einzelstimmen der Orchesterinstrumente zu erstellen. Zeitweise liefen drei Computer parallel in einem Raum, um das Ziel zu erreichen.
Wir haben es geschafft und können vermelden, das am Wochenende des 4. Advents mit etwa 50 Musikern die Filmmusik eingespielt wird. Ein großes Dankeschön gebührt dem Dirigenten Ulrich Metzger, der sich regelrecht in die Partitur eingrub. Nicht zu vergessen Alexander Mänz, der ursprüngliche Organisator, der leider aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen kann.  

Wir fiebern der Einspielung entgegen und wünschen uns vom Christkind, dass Frau Holle erst eine Woche später aktiv wird, sodass wir alle unbeschadet zur Aufnahmehalle gelangen.


Ein Bericht folgt.  

Dienstag, 4. Oktober 2011

dranbleiben


Unterwegs in Kassel, Berlin und Marburg setzt sich der Film langsam aber sicher aus den vielen Einzelteilen zusammen. Es erinnert oft an ein Puzzle aus tausend Teilen, das Stück für Stück zusammengeführt wird. Die bisherigen Ergebnisse stimmen uns glücklich und wir freuen uns auf die Einspielung der Filmmusik. Leider musste der Termin der Aufnahme noch einmal verschoben werden.
Wir arbeiten mit Hochdruck weiter an der Fertigstellung. Die Gesamtlaufzeit beträgt etwa 105 Minuten, wobei der Anfang noch einmal überarbeitet wird.
Um nicht in unnötigen Zeitdruck zu geraten, haben wir uns entschlossen die Premiere auf das Frühjahr zu verlegen. Wie sagte der bekannte Regisseur Volker Schlöndorff: „Einen Film zu machen ist wie ein Sprint. Aber Regisseur zu sein wie ein Marathon“. In diesem Sinne: Abwarten und auf das Kommende freuen.

Montag, 1. August 2011

Michael Herrmann - Interview

Endlich geht unsere Interview - Reihe weiter. 

Das erste Schauspieler - Interview haben wir mit Hautdarsteller Michael Herrmann geführt. Er erzählt ein knappes Jahr nach Drehende von und über Streiflicht, schildert seine Drehimpressionen und wie er überhaupt zu Streiflicht kam. 

Weitere Interviews u.a. auch ein zweiter Teil mit Regisseur Thomas Rösser folgen. 

Dienstag, 24. Mai 2011

Neue Spinnenart erforscht






Das letzte große fehlende Stück Film war der Vorspann. Passend zur tragischen Ostergeschichte floss menschliches Blut in einer historisch nachgestellten Kulisse.  Es war die Geburtsstunde des Gemäldes „La Notte Rossa di Sangue“, der heiligen blutroten Nacht. Wir befinden uns im 15. Jahrhundert. Ein Mönch mischt in einem dunklen Gewölbe unterhalb seines Klosters Farbpigmente an und bringt sie mit altertümlichen Pinseln auf ein, in einen Holzrahmen gespanntes, echtes Leinentuch auf. Der Raum ist illuminiert von flackernden Fackeln. So liest sich die Vorgabe im Script, die es umzusetzen galt.

Jede Minute, der doch langen Vorbereitung für den Dreh, hat sich ausgezahlt, denn die Kulisse wirkte wundervoll.


Es war eigentlich ein schöner und warmer Tag, doch in diesem Gewölbe fror man trotz Winterjacke und Schal. Der Atem war mal wieder zu sehen. Das kennen wir ja bereits von dem Gartenfeierdreh im Sommer letzten Jahres. Die kleine Crew arbeitete 60 Minuten und musste sich dann 10 Minuten draußen von der Sonne wärmen lassen. Diese zeitliche Abfolge hielten wir etwa 11 Stunden ein.

Trotz des langen Tages sind wir uns bis heute nicht sicher, ob unser Schauspieler nicht wirklich ein Mönch ist, denn er verrichtete seine Arbeiten mit göttlicher Ruhe und absoluter Gelassenheit.



Beeindruckend waren nicht zuletzt die Albinospinnen, die sich um uns herum bewegten und deren weiße Farbe vermutlich durch das fehlende Tageslicht her rührt. Hätten wir diese in den Film aufgenommen, jeder hätte von billigen Plastikimitaten gesprochen.



Momentan arbeiten wir mit Hochdruck an der terminlichen Fixierung für die Einspielung der Filmmusik. Es sieht sehr gut aus.



Und weiter geht die Postproduktion in Berlin.

Mittwoch, 4. Mai 2011

Unterwegs für den Film oder extern betrachtet: die stille Zeit

Von außen betrachtet scheint der Film momentan „lediglich“ beim Schnitt in Berlin zu sein, doch intern gesehen gibt es darüber hinaus immer viel zu tun.
Dies soll ein wenig von dem inneren Geschehen nach außen bringen, um euch Blogleser wissen zu lassen, was eigentlich alles hinter den Kulissen passiert.

Zunächst erst einmal das Wichtigste: Die Premiere ist nun für den Herbst geplant. Bei einem Film ist es wie beim Hausbau. Trotz sorgfältiger Planung verzögert sich das Projekt und die Kosten übersteigen die vorherige Kalkulation. So auch bei uns.
Sehr viel Zeit, ja Monate haben wir gebraucht, um den Wust an Daten, den wir vom Dreh hatten, zu sortieren, Audiospuren zu zuweisen und das Ganze in den Schnittrechner einzulesen.
Sobald es einen Teaser gibt, werden wir weiter auf Sponsorensuche gehen. 

Zurzeit wird unser Komponist an den „Cuttingzwischenergebnissen“ direkt beteiligt, damit er parallel dazu bereits die Filmmusik komponieren kann, ganz wie in Hollywood. Momentan sind die einzelnen Positionen der Filmmusikstücke bereits eingeteilt. Einige musikalische Themen sind ebenfalls schon komponiert.  
Sobald der Schnitt und die Musik fertig sind, wird es mit der Einspielung der Filmmusik weiter gehen. Hier ist viel Planung von Nöten. Wir haben Aufnahmeraum und Tonmeister erfolgreich akquiriert und sind in Kontakt zu Orchestern.

Auch die Planung für den Vorspann des Filmes hat sehr viel Vorbereitungszeit in Anspruch genommen. Davon aber in nächster Zeit mehr.
 
Natürlich waren wir auch neben anderen Events auf der Berlinale unterwegs. Wir sagen nur: kontakten, kontakten, kontakten. Das ist eine sehr umfangreiche und auch kontinuierliche Arbeit, aber super wichtig!




Wie ihr seht, gibt es beim Film immer alle Hände voll zu tun. Die meisten von euch haben wahrscheinlich hauptsächlich etwas von der Produktion mitbekommen. Aber schon die Vorproduktion bedurfte viel Arbeit. Man beachte alleine schon die Anzahl der verschiedenen Drehbuchfassungen zum Beispiel, 13 Stück.
Also: Weiter ran an den Speck. Ihr kennt uns ja. Es geht Schritt für Schritt immer vorwärts. Mal langsamer und mühsamer, mal leicht und schneller.

Dienstag, 1. März 2011

Was Wilko als Kind machte

Der Film "Streiflicht" ist ein Ganzjahresprojekt, so wurden auch Einstellungen Weihnachten und Silvester gedreht. 

Vor einigen Wochen waren wir in Wetzlar, um Wilko als Junge zu zeigen. So führte der Weg in eine Sporthalle zum Fecht-Training, wo wir viel über Paraden und Angriffe lernten. Nebenbei erfuhren wir auch, dass sich der Kopfschutz der Sportler nicht Helm, sondern Haube nennt. 

Nachdem wir das schwere Equipment in die Halle getragen hatten, konnte alles nach Plan abgedreht werden. Unser Wilko, der überraschenderweise auf den Namen Levin hört, sowie auch sein Kontrahent, meisterten die Aufgabe mit Bravour.

Ein großes Dankeschön gebührt den beiden Trainern für die nette Unterstützung.
Es sind wieder viele schöne Bilder entstanden.

Montag, 7. Februar 2011

Es ist schon etwas her....




Kalt, dunkel, nass, keine Zeit, keine Nerven, keine Verständigung.

So könnte man den Ausflug nach Polen zum Dreh der kurzen Zugszene beschreiben oder aber auch so:

Adrenalin, akkurates Timing, gute Bilder und ein Wiedersehen! Ende gut, alles gut!

Der Nachdreh in Polen begann wenig vielversprechend, endete aber erfolgreich. Bereits auf dem Weg dorthin ging beinahe alles schief, was so schief gehen kann.

Deswegen gibt es auch kaum adäquate Fotos, denn der Fotoapparat wurde auch in Mitleidenschaft gezogen.

Mit einem immensen Aufwand und der Geduld und Nachsicht der Crew, da sich kurzfristig der Dreh um einen Tag verschob, begannen wir das Unterfangen. Es war schon spannend zum Dreh nach Polen zu fahren, ohne, dass man genau wusste wohin und wie alles ablaufen würde. Aber dank Mariusz als Dolmetscher ging alles seinen Weg.
 
Nach einem zufälligem Zusammentreffen mit dem Bahnbeamten (wir parkten prompt an der richtigen Stelle) und der Ortsbesichtigung schritten wir zur Tat. Aufbau, Strategiebesprechung, Absprache mit dem Bahnbediensteten und dann der Schock: Der Stromgenerator darf erst kurz vor Eintreffen des Zuges angeworfen werden zwecks Ruhestörung der Anwohner.
Sollte der Aufbau überhaupt funktionieren, die Scheinwerfer leuchten und auch genau dort, wo wir sie brauchten? In fünf Minuten sollte der Zug kommen, Generator an, Scheinwerfer flackert, Scheinwerfer austauschen, letzte Probe mit Michael und alle wissen, es gibt nur eine Chance...
Das war Adrenalin pur. Es hat alles gepasst. Puh, und so kehrten wir durchgefroren, vermatscht aber glücklich, da wir die wenigen Sekunden für den Film im Kasten hatten, nach hause zurück von der langen Reise.

Nachdem wir in Deutschland an einer Drehgenehmigung gescheitert waren, an dieser Stelle noch ein Hoch auf die Polnische Bahn! Hoch! (-:

 CU Streiflicht

Dienstag, 26. Oktober 2010

Get up - stand up!

Der Blog meldet sich endgültig aus der Sommerpause zurück.
Der Dreh liegt nun schon knapp 2 Monate zurück, doch die Arbeit ruhte währenddessen nicht und ist auch noch lange nicht beendet. Gut ein Terabyte (das sind 1000 GB) Filmmaterial ist zusammen gekommen, das alles gesichtet, zugeordnet, geschnitten und vertont werden muss. 
Die Hauptaufgabe zurzeit besteht nun erst einmal darin, das gesamte Material zu sichten und zu ordnen, sodass die Geschichte erzählt werden kann. Aufgrund der Organisation der Drehorte konnte der Film nicht chronologisch abgedreht werden. So wurden alles Szenen, die an dem Drehort stattfinden sollten, hintereinander abgearbeitet.
Darum befand sich Michael Herrmann des öfteren in der Situation, sich zuerst mit Alea auf dem Sofa zu balgen, um im nächsten Moment vor Gram ob des Todes seiner Filmehefrau Helena zu vergehen, um sich dann zuletzt wieder in die angespannte Situation eines privat agierenden Ermittlers zu versetzen.
Nun muss Regisseur Thomas Rösser in diesem Materialberg seine Geschichte finden und wir werden ihn weiterhin dabei begleiten.
 
Aber, dass das Filmemachen nicht nur mit Arbeit verbunden ist, sondern auch mit jede Menge Parties, dokumentieren die lang versprochene Fotos der Abschlussfeier, die hier zu finden sind.

Natürlich meldet sich der Streiflicht – Blog nicht nur mit Berichten und Fotos aus der Sommerpause zurück, sondern hat sich ein Highlight für seine Leser ausgedacht. Was wäre ein "Film – Blog" ohne bewegte Bilder. Und so werden wir in der nächsten Zeit Interviews einiger Beteiligter einstellen.

Den Anfang macht Regisseur Thomas Rösser, dessen Interview in mehreren Teilen erscheinen wird und dessen erster Teil unten zu sehen ist. 


Darin erzählt uns der Regisseur von seinem Weg zum Streiflicht – Film, der über Vorbilder, eine Gaststätte und natürlich den Erfahrungen beim Dreh führt.





Viel Spass und ein Bericht über den Polen - Nachdreh wird in den nächsten Tagen folgen.


CU Streiflicht 

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Versprochen ist versprochen

Nach längerer Zeit gibt es die versprochenen Fotos der Abschlussfeier. Es waren fast alle Mitwirkenden da, es wurde gegessen, getrunken, gelacht und diskutiert. Hin und wieder lugte auch eine melancholische Stimmung hervor, denn jeder war sich bewusst, dass es nach vier Wochen intensiver Zusammenarbeit der letzte Abend sein würde. Demzufolge war zwischen der guten Laune auch Wehmut vorhanden, denn das Team war zu einer Einheit verschmolzen, die wieder gelöst werden musste. Es liegt eine tolle, aber auch anstrengende Zeit hinter uns, die sicher niemand missen möchten. 
 
Einige verlässliche Stimmen behaupten, dass Michael Herrmann immer noch auf den Namen Wilko hört.

In ein paar Tagen gibt es Neuigkeiten


Mittwoch, 11. August 2010

Finale Grande!

Unglaublich, aber wahr. Die letzte Drehnacht in Marburg beginnt heute. Ein letztes mal werden wir zu Gast in der wunderschönen Aumühle/Niederwetter sein.
Hinter dem Team liegen fast vier intensive Wochen in und um Marburg. Das Filmmaterial lässt Schlafmangel und Dauereinsatz vergessen und auf einen hervorragenden Film hoffen.

Schlafen... bei Streiflicht: auf 2 Matrazen, in einem Schwimmbad, ohne Wasser (?) - Gute Nacht, Wilko





In sich gekehrt und nicht hungrig. Wilko im Cafe am Markt

Sehr spät im Damoa
Begeistert zeigte sich die Crew auch im Verlauf der letzten Drehwoche von den Drehorten. Unter anderem waren wir Gast im Cafe am Markt, Marburgs traditionell erster Adresse in Sachen Café-Kultur und im Damoa, dem neuen Highlight in Marburgs Genießerszene. Beiden sei an dieser Stelle für ihre großzügige Unterstützung gedankt.  



"jetzt ein Nickerchen?" ...  geht nicht - das ist Wilkos Bett
Müde, zufrieden und nachhaltig beindruckt zeigen sich unsere Schauspieler, die in letzten Tagen noch einmal an ihre Leistungsgrenze gingen. Das gilt auch für den Rest des Teams. Auf die Frage, was nach den Drehs ansteht, ist öfter das Wort "Schlafen" zu hören. Und zwar schlafen mit dem guten Gefühl, zusammen etwas Außergewöhnliches geleistet zu haben.  



Ach ja....
2 Meisterinnen ihres Fachs: Bärbel und Dominique
Mit diesem Gefühl verabschieden sich auch die beiden wichtigsten Helfer, Produktionsassistenten, Psychologen, Caterer, Köche, Handwerker, (....) - kurz um: die unglaublichen Bärbel und Jürgen in den wohlverdienten Erholungs - Urlaub. Ein ganz ganz dickes Dankeschön von der Crew - man sieht sich spätestens bei der Premiere :-)  

Demnächst mehr von der Abschlussparty,

Streiflicht 

Donnerstag, 5. August 2010

Wir verlängern!

Nun ist es offiziell. 

Wir verlängern die Dreharbeiten für mehr Luft und mehr Szenen bis nächsten Mittwoch. 

Ein großes Dankeschön in die Richtung des Rosenparks, der auch für die verlängerte Drehzeit die Unterbringung von den Schauspielern und einem Teil des Teams sponsort.Vielen Dank, wir wissen, dass das keine Selbstverständlichkeit war. Vorallem Kameramann Mariusz von Wildburg, der extra für die Dreharbeiten aus Berlin angereist ist, möchte Dank des Rosenparks gar nicht mehr zurück in die Hauptstadt.

Es geht also weiter. 

CU


Streiflicht

Montag, 2. August 2010

Wo ist mein Drehbuch?

Die letzte Drehwoche hat begonnen. 

Die letzten Tage, waren wie immer, anstrengend, lang und ergebnisreich. 

Am Donnerstag durfte das Team noch bis in die späten Abendstunden bei Conrads in der Privatwohnung in Weidenhausen drehen, was uns ermöglichte, fast die gesamten Szenen in Wilkos Wohnung zu Ende zu bringen. 
Michael vor einem Gemälde von Doris Conrads.

Marburg Weidenhausen.
Dominique Wolf.
Tess und Michael bei Conrads
 An dieser Stelle soll einmal betont werden, dass ohne die Zusammenarbeit, Mithilfe und dem großem Entgegenkommen der Menschen, die uns die Drehorte zur Verfügung stellen, das Projekt in große Schwierigkeiten geraten würde. Nicht nur der Enthusiasmus für den Film ist nahezu erschlagend und großartig, sondern auch die dazukommende Herzenswärme und persönliche Aufopferung sind herausstechend. Diese Eigenschaften, nebenbei bemerkt, scheinen sowieso dem ganzen Projekt inhärent zu sein.

Am darauffolgenden Freitag waren der Rosenpark und Sebastian Songin dran. 


Sebastian Songin.
Es wurde eine Szene im Restaurant gedreht, bei der Levin den Versuch unternimmt, Wilko nach der ereignisschweren Zeit, aufzumuntern. Wieder sind tolle Szenen entstanden und das nicht nur durch das wunderschöne 5-Sterne-Rosenpark-Ambiente. 
Michael im Rosenpark.
Endlich kam, darauf freute sich das ganze Team, Levins weiße Corvette zum Einsatz.

Zwar konnte sie hinsichtlich des Motorenbrüllens den Mercedes von Wilko in die Schranken weisen, doch waren einige Teammitglieder der Auffassung, dass der alte, weiße Mercedes doch eine Klasse für sich ist. 

Geschmackssache - auf jeden Fall sind beide Autos geeignet, die Charaktere der Darsteller zu unterstreichen.


Am Abend wurde wieder vor dem Europabad gedreht und endlich durfte sich Dominique Wolf in den Schlamm setzen. Ihre Fähigkeiten sich kunstvoll und actionreich ins Gras zu werfen, haben das ganze Team, nach anfänglichem Schrecken, beeindruckt.

Dominique im Matsch.
Gedreht wurde wieder, bis die Sonne gegen sechs Uhr aufging. Da es laut Drehbuch in dieser Szene geregnet hatte, haben sich Regieassistenz und Sethelfer nicht gescheut, den Parkplatz mithilfe von zwei Gießkannen in eine regennasse Zone zu verwandeln. 

Nachdem das Team dann am Samstag etwas länger schlafen durfte, war es auch sofort wieder vorbei mit der Ruhe, als ein paar actionreichere Szenen auf dem Plan standen, bei denen nun auch Michael und selbst Kameramann Mariusz die Möglichkeit erhielten, ihr Stunttalent unter Beweis zu stellen.
Zum Ersten Michael...


und zum Zweiten Mariusz.
Am Sonntag konnte das aus Lokalen und Auswärtigen bestehende Team wieder einmal feststellen, was für hübsche Ecken Marburg doch zu bieten hat, als wir "Am Rübenstein" in der Marburger Oberstadt drehten. 
Dort verläuft ein nach oben abgesetzter, schmaler Weg nahe der Kugelkirche in mitten von Wild- und Zuchtblumen, bei dem man trotz der Kürze schnell vergisst, dass man sich mitten in Marburg befindet. 

Doch der Tag hatte auch ein gewisses Maß an Dramatik zu bieten, als sich unser fleißiges Lichtbienchen Valeska von einer Wespe in den Finger stechen ließ. 


Da wir an diesem Tag sowieso nur tagsüber drehten, war der Verlust ihrer Lichtkunststücke glücklicherseits kaum zu spüren. 

Apropo Verlust. Am Wochenende hat uns ein wichtiger Teil unseres Teams verlassen.
Katharina Wagner, unsere Aufnahmeleitung, bekam die großartige und einmalige Chance in München bei der Bavaria einen Castingjob anzutreten. So war der Samstagmorgen ihr letzter Drehtag, bevor sie nach München abreiste.
    
Liebste Kathi, vielen Dank für Dich, Deine Organisationsgewalt und Deine gute Laune, die uns aus so manchem Loch herauszog. Es ist eine ganz große Lücke entstanden, die es zu schließen gilt und bei der wir uns richtig schwer tun. Du bist jedem in nur so kurzer Zeit sehr ans Herz gewachsen und bereits am nächsten Tag war die beliebteste Frage: "Wo ist Kathi?". Das gesamte Team wünscht Dir viel Erfolg und Freude. Wir sehen uns auf der Premiere - spätestens.
 

Heute haben wir mit Heike Ulrich (Madame Sera) und Antje Kessler (Emily) gedreht. Drehort war ein alter Caravan, der auf dem Gelände von Adi Ahlendorf stand und dessen Schaustellerambiente die perfekte Stimmung für eine Wahrsagerszene bot. Vielen Dank nochmal für die Unterstützung. Eure Mithilfe hat das oben bereits Gesagte eindrucksvoll bestätigt. 

Heike Ulrich und Regisseur Thomas.
Den morgigen Tag werden wir in der Galerie Schmalfuss verbringen. 

Hier noch ein paar Bilder der letzten Tage:


Auch die Steadycam mit Mariusz kam wieder zum Einsatz.
Vincent baut den Dolly im Rosenpark auf.
Dominique in Weidenhausen.


CU 


Streiflicht.